Die Insel

El Hierro, die kleinste der kanarischen Inseln wurde in der Antike als „glückselige Insel“ bezeichnet und galt als das Ende der bekannten Welt.

Die Inselregierung hat sich Großes vorgenommen, denn die UNESCO erklärte El Hiero zum Biosphärenreservat und so steht das Bewahren der Natur an erster Stelle. Man will fossilen Brennstoffen ade sagen und sich zukünftig ausschließlich mit erneuerbaren, sauberen Energien versorgen, um auf diese Weise langfristig autark zu werden.
El Hiero besitzt auf einer Inselfläche von 278 Quadratkilometer 1000 Vulkane. Obwohl der letzte Ausbruch über 200 Jahre her ist, wird zurzeit rege Vulkanaktivität im Meer zu beobachtet. 2012 kam es zu einem kleinen Ausbruch unter Wasser. Allerdings besteht nach Mitteilung des Nationalen Instituts für Geografie derzeit keinerlei Gefahr weiterer vulkanischer oder seismischer Aktivitäten.
El Hierro ist die Insel, auf der das Leben der Menschen am wenigsten durch den Tourismus verändert wurde. Das möchte man erhalten und ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit im Kontakt mit der Natur auch in den Tourismus hinein tragen. So haben Besucher die Möglichkeit, die Insel auf einem traditionell hergerichteten Wegenetz, vielfältige Plätze der Insel zu erwandern. Dem naturverbundenen Besucher bietet die Insel mit seinem angenehmen Wetter ganzjährig ideale Voraussetztungen in der Ruhe und Stille der Natur Erholung zu finden.
Aber auch Taucher kommen auf ihre Kosten. In einem der schönsten Reviere, dem Mar de las Calmas, wurden schon viele riesige Rochen gesichtet. Ebenfalls interessant, ist das Zentrum zum Erhalt der Hierro-Rieseneidechsen, die bis 1974 als ausgestorben galten. Aber auch der geheimnisvolle Sadebaumwald im Westen der Insel ist, mit seinen vom Wind verkrümmten Bäumen und dem sagenumwobene Garoé-Baum, ein Ausflug wert.
Wer sich für die traditionelle Lebensweise interessiert, sollte einen Besuch in einer Werkstatt für Kunsthandwerk im Ethnografischen Zentrum Casa de Las Quinteras einplanen.

Energetische soll die Insel für  Kraft  stehen, also Kraft schöpfen, zu Kräften kommen.


Karte zentrieren
Verkehr
per Fahrrad
Transit